Gemeinschaftlicher Konsum zu Weihnachten – Warum nicht mal Geschenke tauschen statt kaufen?

weihnachtenDiesen Beitrag habe ich von Bernadette Brähler aus Berlin erhalten. Ich publiziere hier den Text ohne Änderungen – nur eine kleine, persönliche Schlussbemerkung – denn es gibt einfach nichts mehr hinzu zu fügen. Danke Bernadette für den Beitrag und die mitgelieferte Vorweihnachtsstimmung.

Weihnachten 2013 steht vor der Tür und das Jahr der „Share Economy“ neigt sich dem Ende. Ein Abflachen des „Teilen-Trends“ ist jedoch nicht zu verzeichnen, im Gegenteil. Hier lesen Sie Anregungen für Geschenkideen, die man mit Hilfe von Share-Economy-Portalen finden kann und warum dies überhaupt Sinn macht.

Weihnachten – das Fest der Liebe und Besinnlichkeit. Doch für viele bedeutet es hohe Ausgaben und Stress pur.  Vieles wird gekauft, verschenkt und oft nie mehr genutzt. Nicht alle haben ein ausreichendes Budget, um alle ihre Lieben zu beschenken. Shareconomy-Portale bieten die Möglichkeit dem Konsum-Terror zu trotzen und den ursprünglichen Gedanken von Weihnachten zu leben – Teilen, Freude bereiten und gemeinsame Zeit  verbringen.

Ein positiver Nebeneffekt vom Teilen-statt-Besitzen ist, dass der Verbrauch bewusster und sozialer wird. Die Umwelt wird geschont, da Gegenstände durch ihre Weitergabe länger genutzt werden und weniger Müll produziert wird. Viele Nutzer von Shareconomy-Portalen berichten zudem, dass insbesondere das Tauschen als auch die gemeinsame Nutzung zu neuen sozialen Kontakten führt, z.B. wenn man sich trifft statt verschickt. Lässt man sich auf das Experiment ein und entscheidet sich, eigene gegen andere Sachen einzutauschen, hat man nicht nur mehr Platz im Kleiderschrank, sondern gleichzeitig ein günstiges, persönliches Geschenk mit Geschichte. Auf vielen Portalen sind neuwertige Gegenstände zu finden und durch die gegenseitige Beurteilung der „Teilnehmenden“ hat man kein böses Erwachen zu befürchten.

Die Gemeinschaft rund um das „Teilen statt Besitzen“ wächst stetig und bietet viele Möglichkeiten seine Konsum-Gewohnheiten durch gemeinschaftliche Nutzung und Tausch-Plattformen bewusster und sozialer zu gestalten. Besonders zu Weihnachten lohnt sich deshalb ein Blick auf die Shareconomy-Alternativen zum gewohnten Weihnachtsgeschäft. Geschenkideen, die gleich doppelt Freu(n)de machen und die Umwelt schonen finden sie hier:

Was das Herz begehrt

Kleiderkreisel.de lässt Frauenherzen höher schlagen. Viele Angebote von neuen und gebrauchten Lieblingsstücken, wie Kleider, Handtaschen, Schmuck etc. wechseln hier ihre Besitzer. Maedchenflohmarkt.de bietet sogar einen Consierge Service an, der die Abwicklung des Verkaufs komplett übernimmt. Tolle Vintage-Stücke findet man bei commonvintage.com, die zudem regelmäßig Kleidertauschveranstaltungen anbieten, für diejenigen, die ihre Geschenke lieber offline besorgen.

Selbst gemacht

Kleine Geschenke dürfen auch mal selbst gemacht sein. Statement-Ketten, Blumenkleider oder Beanie-Mützen: Auf der Do-it-Yourself-Community kollabora.com bekommt man Anleitungen zum Nähen, Stricken und Basteln und kann so mit kleinem Budget einzigartige Geschenke basteln.

Geschenke die immer gut ankommen

Bücher und CD´s sind nach Bargeld die beliebtesten Geschenke überhaupt. Auf dietauschbörse.de tauscht man seine ungenutzten Bücher gegen andere und kann diese einfach verschenken. Selbst die besten Computer-Spiele werden irgendwann langweilig – frischen Wind für Spiel-Begeisterte gibt’s auf Game-Change.de

Für Alle, die schon Alles haben

Besonders häufig werden an Weihnachten Elektronikgeräte wie Laptops, Smartphones und Tablets verschenkt. Für die, die schon alles haben, bzw. schusselig sind, empfiehlt sich als Geschenk eine Elektronikversicherung von der Versicherungsplattform friendsurance.de. Der Beschenkte profitiert das ganze Jahr und wird, sowie alle anderen in seinem Netzwerk, sogar doppelt beschenkt. Bei Schadensfreiheit gibt’s nämlich bis zu 50% der Beiträge zurück.

Mit Liebe geplant

Geschenke müssen nicht immer materialistischer Art sein, gemeinsame Erlebnisse bleiben oft viel länger im Gedächtnis. Als netten Gutschein verpackt, kann man dem Partner einen Trip in seine Lieblingsstadt schenken. Eine Unterkunft findet man über 9flats.com/de oder airbnb.de schon für kleines Geld. Die Fahrt dorthin macht man z.B. mit einem privat geliehenen Auto von rent-n-roll.de. Und zum Dinner kann man sich unter eatwith.com bzw. mealsharing.com  ein Menü bei „Einheimischen“ buchen und erlebt nicht nur Kulinarisches sondern bekommt auch Insider-Tipps und lernt Menschen kennen.

Für glänzende Kinderaugen

486 Millionen Euro haben die Deutschen im vergangenen Jahr für Baby- und Kleinkinderspielzeug ausgegeben, melden die Marktforscher von Eurotoys. Das sind 241 Euro pro Kind. Für die Kleinen darf auf kidd-e.com und tausch-dich-fit.de deshalb alles getauscht werden, was das Kinder-Herz begehrt. Von Kleidung über Spielsachen – vieles passt nach nur wenigen Monaten nicht mehr oder Spiele sind nicht mehr altersgerecht. Außer ein paar aussortierten Sachen muss nichts investiert werden und die Kinder lernen zudem den verantwortungsvollen Umgang mit ihren Sachen.

Auf den Hund gekommen

Natürlich darf das Haustier nicht zu kurz kommen: Auf dogityourself.com gibt es viele tolle Anleitungen, womit man dem haarigen Familienmitglied zu Weihnachten eine Freude machen kann.

weihnachten2Meine persönliche Schlussbemerkung

Ich bin überzeugt, dass du in der Schweiz ähnliche Angebote finden wirst. Wenn nein, dann denke einfach an folgende Möglichkeiten: 2xWeihnachten: Weihnachten ist für viele ein Tag des Überfluss. Beschenke bedürftige und kinderreiche Familien oder Einzelpersonen mit einem Paket. Die Post übernimmt die gratis Sendung, das Rote Kreuz die gerechte Verteilung. #sharingiscaring erhält hier eine ganz andere Bedeutung. Mehr auf: www.2xweihnachten.ch/de und NoemptyChairs: Weihnachten ist das Fest der Familie, an dem niemand alleine sein will. Hast du noch einen freien Platz am Weihnachtstisch? Dann kannst du jemanden einladen mit dir zu feiern: www.noemptychairs.com

 

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Kategorien:Strategien

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