Geteiltes Glück als gutes Gefühl – Frankfurter Allgemeine Zeitung

shareyourdreamsEin paar launische Bemerkungen zum Einstieg:

#Shareconomy oder #SharingEconomy sind Begriffe, welche mittlerweile täglich Beachtung finden. Dies scheint aber nicht allen Freude zu bereiten. Während die Einen von #Wertewandel sprechen, sehen die Anderen bereits #Konkurrenz. Belebt Konkurrenz nicht das Geschäft?

Zum eigentlichen Thema:

In der FAZ von heute – siehe Artikel – wird das „Phänomen“, wie es die FAZ nennt, auch mit Profitdenken in Verbindung gebracht.

Im Netz ist das Teilen von Kleidern, Büchern und Wohnungen leicht geworden. „Shareconomy“ boomt und ruft allseits große Begeisterung hervor. Doch es geht auch um Profit.

Nicht neu sind die Hinweise auf die Möglichkeit, dass damit generierte Einnahmen vom Anbieter nicht versteuert würden und dass Sicherheitsauflagen nicht erfüllt würden.

Einerseits kann ich verstehen, dass regulierungsgeplagte Unternehmen sich heute zu wehren versuchen, weil sie viele Vorgaben erfüllen müssen. Andererseits ist es auch nicht von der Hand zu weisen, dass die Shareconomy nur solange erfolgreich sein kann und wird, wie sie es schafft #Vertrauen aufzubauen und zu erhalten. Dafür sind alle Teilnehmer der Shareconomy mitverantwortlich: die Anbieter und die Nutzer.

Die „Shareconomy“ funktioniert nur so lange gut, solange der Einzelne für die Dinge, die er auf Zeit benutzt, Verantwortung übernimmt, sei es für ein Fahrrad, das nicht ihm gehört, oder für eine Bohrmaschine. Doch die Anonymität der Masse fördert offenbar die Asozialität Einzelner. Die Sozialität unter Fremden ist eine andere als unter Freunden. Das ist der größte Haken der Sharing-Kultur. So gesehen, liegt die wahre Beschränkung gerade im Besitz. Dessen Wert ist einem bewusst, weshalb man naturgemäß sorgfältig mit seinen Besitztümern umgeht.

Mit diesem Fazit endet der FAZ-Artikel. Ich bin überzeugt, dass eine Konsolidierung der Angebote und damit auch der Nutzer stattfinden wird und damit auch den Shareconomy-Markt bereinigt. Wir alle haben es in der Hand aus diesem besagten „Phänomen“ eine Erfolgsstory zu machen. Also verpassen wir die Chance nicht!

Wir bleiben dran.

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Kategorien:Presseartikel

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