SRF1 – „Sharing Economy im Clinch mit traditionellen Anbietern“

Sharing Economy - Quelle: src.chEin paar launische Bemerkungen zum Anfang.

Lange ist nichts passiert und plötzlich gibt es jeden Tag einen Beitrag in den Medien. Seien es die Tageszeitungen oder das Schweizer Fernsehen, alle scheinen plötzlich das Thema #sharing economy entdeckt zu haben.

Zum eigentlichen Thema.

In der «Wirtschaft des Teilens» kann jeder Unternehmer sein: Physische Besitztümer werden dabei geteilt und damit effizienter genutzt. Die Plattformen wie etwa Airbnb sind global, die Gesetzgebungen aber lokal unterschiedlich – Probleme sind da vorprogrammiert.

In einem auf www.srf.ch publizierten Artikel (siehe Link) wird die Geschichte von „Pierre“ erzählt, welcher seine Wohnung auf AirBnB angeboten hat und einige Schwierigkeiten mit seinem Wohnungsvermieter erhielt.

Dem gegenüber wird Arun Sundararajan, Professor an der Stern School of Business der New York University, in Bezug auf Internet als Infrastruktur des Vertrauens wie folgt zitiert:

«Die Entwicklung der ‹Sharing Economy› ist ein natürliches Ergebnis der verschiedenen Änderungen, die das Internet gebracht hat», sagte einer, der sich seit Jahren mit diesem Wirtschaftstrend auseinandersetzt. Arun Sundararajan, Professor an der Stern School of Business der New York University, nennt das Teilen von Musik, Videos und Wissen über das Internet als Anfänge. Dazu sei gekommen, dass wir in den letzten Jahren angefangen hätten, im Internet einzukaufen.

Das Fundament für die «Sharing Economy» letztlich vervollständigt hätten die sozialen Netzwerke, mit der «Infrastruktur des Vertrauens» aufgebaut wurde. Sundararajan: «Dieser digitale Abdruck sozialer Verbindungen gibt die Grundlage, einer halb-anonymen Person zu vertrauen, mit der man eine Geschäftsbeziehung eingehen will. Dieses Vertrauen hat dramatisch zugenommen.»

Der Gründer von www.sharley.ch – A. Amstutz – hält dem in Artikel aufgeführten #Regulatorenaspekt und Aufschrei der traditionellen Businessmodelle entgegen:

Die Nachfrage nach Share-Angeboten sei da, sagt Adrian Amstutz. «Die Finanzkrise und das steigende Bewusstsein für Nachhaltigkeit haben die Basis gelegt.» Einige hätten wohl finanzielle Gründe, einzusteigen. «Andere sind ökologisch motiviert, und wollen dem Konsumismus etwas entgegen setzen.»

Ich glaube, dass nichts dagegen spricht mit diesen neuen #sharingmodellen auch Geld verdienen zu wollen. Schliesslich entstehen diese Lösungen nicht von alleine, sondern auch durch knochenharte Arbeit und einer riesigen Portion Mut und Risikobereitschaft.

Der Unterschied liegt aber darin, dass es sich hierbei nicht mehr um das altbekannte #shareholder-value-modell handelt (Gewinnmaximierung um jeden Preis), sondern um ein faires Geschäftsmodell, welches sich dadurch auszeichnet, dass #sharing auch zwischen Anbieter und Nutzer der Dienstleistung stattfindet, indem der Eine die Dienstleistung erhält zu fairen Bedingungen und der Andere dafür ein Entgelt.

Ich möchte an dieser Stelle nochmals den GDI-Report „Sharity“ zitieren, welcher klar aufzeigt, dass eine grosse Anzahl von Menschen #sharing betreibt, weil es Spass macht und nicht ausschliesslich des Geldes willen.

Dieses Umdenken gilt es zu unterstützen, denn am Ende profitieren alle davon.

Wir bleiben dran!

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Kategorien:Business Modelle, Politische Aspekte, Strategien

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