Die Shareconomy auf dem Vormarsch in der Schweiz

shareconomy_sharely

Ein paar launische Bemerkungen zum Einstieg:

Shareconomy wird vielfach als Hype bezeichnet, welcher so schnell verschwinden wird wie er auch angefangen hat. Die täglichen News zum Thema jedoch sprechen eine andere Sprache. Ist auch gut so!

Zum eigentlichen Thema:

Im Oktober ist es soweit. #sharely eine Plattform zum Teilen von Alltagsgegenständen wird online gehen. Das man das Thema kritisch aber auch realistisch betrachten kann, zeit sich aus der Antwort auf die nachfolgende Frage, welche der Gründer von Sharely beantwortet hat. Dass vollständige Interview kann mittels folgendem Link eingesehen werden: Interview Sharely durch Seit.ch.

Wird das Thema „Shareconomy“ nicht etwas überbewertet…?
Auch wir (Sharely) betrachten die “Sharing Economy” nicht ohne Fragezeichen: einerseits wird etwas gehypt, was früher normal war (Teilen) und andererseits steckt meistens ein monetärer Austausch dahinter. Trotzdem: wir sind überzeugt, dass Mieten und Vermieten den Massenmarkt nur erreicht, wenn man als Vermieter gewisse Erträge generieren kann. Zudem stehen den beiden Fragezeichen durchaus grosse Vorteile gegenüber: weniger Ressourcenverbrauch, bewussterer Konsum, kurze, lokale Wege, ein intensiverer Austausch in der Nachbarschaft / im Quartier, ein grosses und flexibles Angebot sowie die Möglichkeit, Geld zu sparen, indem man ganz gezielt die gewünschten Objekte mietet. Die “Shareconomy” ist letztlich ein theoretisches Konstrukt, Sharely versucht die Vorteile ganz konkret im Lebensalltag der Nutzer zu realisieren.

Das Konzept des Gründers Andreas Amstutz beruht auf folgendem Prinzip:  Sharely ist die lokale Miet- und Vermietplattform für Alltagsgegenstände, also z.B. ein Zelt, ein Schlitten oder ein Rasenmäher. Auf Sharely wird man sich als Nutzer registrieren können und dann als Vermieter eigene Objekte anbieten und als Mieter fremde Objekte mieten können. Als Vermieter kann man die Preise für die Objekte selber definieren. Ziel ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der man alle nötigen Gegenstände in Gehdistanz vorfindet, quasi im Quartier, vor der Haustüre. Sharely ist grundsätzlich kostenlos, Geld wird nur bei einer erfolgreichen Miete / Vermietung einbehalten, wobei der Vermieter 80% seines definierten Preises erhält. Sharely schafft die Möglichkeit, mit seinen wenig benutzten Objekten etwas Geld zu verdienen.

Wir wünschen diesem Startup viel Erfolg.

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Kategorien:Business Modelle

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