Sharing Economy-Abend: KoKonsum als Geschäftsmodell

Ein paar launische Gedanken zum Einstieg:

Es ist ja bekanntlich so, dass es viele Menschen gibt, welche gute Ideen haben. Es gibt grundsätzlich auch keinen Grund diese nicht zu erwähnen. Wichtig ist dabei die klare Quellenangabe. Ich möchte diese auch nicht unterschlagen und habe deshalb einen Artikel von Daniel Bartel übernommen, welchen ich äusserst interessant finde. Ich hoffe, dass er mir dies nicht übel nimmt.

Zum eigentlichen Thema: 

logoAutor: Daniel Bartel
Kürzlich wurde in Stuttgart ein Themenabend organisiert, an welchem einige Anbieter aktiv teilnahmen.KoKonsum.org publiziert regelmässig interessante Beiträge zum Thema „Shareconomy“.

Daniel Bartel, Sprecher vonKoKonsum.org, einer Community für Anhänger des „Kollaborativen Konsums“, formuliert es so: „Das 20. Jahrhundert war geprägt von Ansehen, Werbung und Eigentum, heute geht es den Menschen eher um Reputation, Gemeinschaft und um eine sinnvolle Nutzung von Ressourcen.“ Auch wenn laut einer Studie der Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag von Airbnb bislang erst ein knappes Viertel der Bevölkerung zu den sogenannten „sozialinnovativen KoKonsumenten“ zählt, so steht doch fest: Für viele, vor allem jüngere Menschen, ist der traditionelle Konsum wenig verlockend.

Weiter wurde auch das Thema #Vertrauen angesprochen:

Und um Vertrauen geht es schließlich bei allen Sharing-Geschäften. Ob ich jemandem meine Bohrmaschine oder meine Wohnung überlasse: Ich möchte sie am Ende so zurückbekommen, wie ich sie verliehen habe. Anders als häufig angenommen müssen sich die Eigentümer der Leihobjekte sehr selten mit kaputten Werkzeugen oder verwüsteten Wohnungen herumschlagen. „Die meisten Leute sind sehr viel sensibler, wenn sie etwas von Privat ausleihen“, sagt der Stuttgarter Michael Aechtler, der gemeinsam mit seinem Bruder die Plattform Leihdirwas.de betreibt. Er spricht aus eigener Erfahrung: Als überzeugter KoKonsumer leiht und verleiht er selbst Gegenstände auf Leihdirwas.de. Am häufigsten gibt er sein Original Darth-Vader-Kostüm außer Haus. Prinzipiell eigne sich für die Privatausleihe aber alles, was teuer in der Anschaffung ist und selten
genutzt wird: Beamer, Werkzeuge, Skiausrüstungen zum Beispiel. Wenig lohnend seinen dagegen Filme und Bücher, so Michael Aechtler.

Damit die Eigentümer ihre Sachen auch wirklich unversehrt zurückerhalten, gibt er seinen Kunden eine Garantie. Die kommt allerdings so gut wie nie zum Tragen. „In neun von zehn Fällen lassen sich Beschwerden oder Reklamationen im gegenseitigen Einvernehmen lösen“, so der Unternehmer. Nötigenfalls zahlt er aber auch für ein kaputtes Verschleißteil. Auch Airbnb kommt über einespezielle Gastgeber-Garantie für Schäden von bis zu 700.000 Euro auf. Autonetzer hat sich für die Zusammenarbeit mit einer professionellen Versicherung entschieden, die einspringt, wenn es zu einem Umfall kommen sollte. Meist reicht es aber aus, wenn sich die Mitglieder auf eine andere Art der Absicherung verlassen: die Bewertungen der übrigen Nutzer.  „Die Bewertungen sind eine wichtige Richtschnur für unsere Mitglieder“, sagt Michael Aechtler. Eine einzige
schlechte Bewertung reiche schon aus, um sich selbst beim Rest der Community zu diskreditieren.

Den vollständigen Artikel können Sie unter folgendem Link nachlesen. Es lohnt sich auch diese Perspektiven zu berücksichtigen.

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Kategorien:Business Modelle

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